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PHYSIOPRAXIS Winterthur
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Was möchten wir erreichen, wenn wir unsere Bauchmuskeln trainieren?
DEN Bauchmuskel gibt es nicht – wir haben viele davon
Gerader Bauchmuskel: Sehr bekannt und einfach zu spüren, weil er oberflächlich liegt. Seine Funktionen sind: Heben des Beckens, Thorax Senkung und Rumpfbeugung.

Die äusseren und inneren schrägen Bauchmuskeln arbeiten zusammen für die Drehung des Rumpfes.


Querverlaufender Bauchmuskel: Dieser Bauchmuskel ist nicht so einfach zu spüren, weil er sehr tief liegt.
Seine Funktionen sind: Zusammenpressen des Bauches (Bauchnabel einziehen), Absenken der Rippen und Ausatmen.

Eine Schwäche von Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur trägt zu schlechter Stabilität in der lumbopelvischen Region bei. Sie führt zu einer schlechten Haltung und jeder intraabdominale Druckanstieg (beim Husten, Niessen, Heben…) kann vom Beckenboden nicht abgefangen werden.
Deshalb sind die Bauchmuskeln so wichtig.

Bauchmuskulatur und Rückenmuskulatur bilden eine Art Muskelkorsett, das die Wirbelsäule stützt und die Bandscheiben entlastet.
In den 80er Jahren entwickelte Dr. Marcel Caufriez die hypopressive Methode für medizinische Zwecke. Seine Übungen sollten bei Inkontinenz und Leistenbrüchen helfen, sowie frischgebackene Mütter bei der Rückbildung unterstützen. Mittlerweile haben auch Sportler die Übungen entdeckt, die ein äusserst effektives Bauchmuskeltraining darstellen.

Dieses Gymnastik-Konzept dient der Verbesserung der Beckenbodenmuskulatur, Bauchmuskulatur und der Haltung und des allgemeinen Wohlbefindens. Bei jeder Übung wird der ganze Körper so beansprucht, dass gleichzeitig Muskeln gekräftigt, verspannte Muskeln gedehnt und die Beckenboden- und Bauchmuskulatur schonend und sehr effizient aufgebaut werden. Über gehaltene Positionen und eine spezielle Atemtechnik werden insbesondere die Muskelfasern, welche für die Grundspannung im Beckenboden und den tiefen Bauchmuskeln verantwortlich sind, aktiviert. Der Bauchdruck verringert sich dadurch.
So funktioniert die Atmung:
Man liegt mit angezogenen Knien auf dem Rücken und atmet komplett aus. Dann schliesst man den Mund und hält sich die Nase zu. Nun entspannt man den Bauch und zieht ihn (ohne einzuatmen!) so tief ein wie man kann – man schafft also ein Vakuum im Bauch. Wenn man etwas geübter ist – also quasi freihändig – kann man es in verschiedenen Positionen probieren.
Therapeutische Erfolge der hypopressiven abdominalen Gymnastik sind unter anderem:

Für weitere Informationen können Sie sich gerne direkt an uns wenden und wir stellen Ihnen auf Wunsch ein individuelles Übungsprogramm zusammen.