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Was verursachen fasziale «Stauungen» in unserem Körper?

by Claudia Bergmann
Erstellt: 02. Juni 2020

Den Begriff Faszien hört man jetzt in aller Munde. Faszien, auch «Bindegewebe» genannt, verbinden die verschiedenen Gewebe miteinander.

Es gibt oberflächliche Faszien, welche Muskeln, Knochen, Nervenbahnen und Blutgefässe umschliessen.

Die tiefen Faszien umschliessen Sehnenplatten, Muskelsepten, Bänder und Sehnen.

Die viszeralen Faszien umschliessen innere Organe, oft mit einer Doppelschicht.

Diese 3 Faszien sind auch untereinander verbunden – so sind auch die Organe mit den Gelenken indirekt verbunden.

80% des menschlichen Körpers besteht aus Flüssigkeiten. 20% sind Binde– und Stützgewebe, das aus dem Fasziengewebe hervorgeht. Faszien sind das Verpackungsmaterial der 80% Flüssigkeit. Pro Tag fliessen rund 75’000 Liter durch das Bindegewebe. Das entspricht in etwa der Füllung von 2 Tanklastwagen.

Der Körper muss in der Lage sein diese Flüssigkeiten zu zirkulieren, ohne dass es zu einer Stauung kommt. Denn wenn die Schadstoffe nicht rasch und ausreichend über die Venen und Lymphgefässe entsorgt werden, entsteht ein giftiges Milieu. Wenn die Zirkulation des Blutkreislaufes eingeschränkt ist, führt dies zu einem Mangel an Sauerstoff, Nährstoffen und Abwehrkräften. Der Körper wird krank!

Was verursacht Stauungen?

  1. Langes Sitzen oder Stehen beansprucht unsere Muskeln und Organe einseitig. Es kann durch langes Sitzen zu einem Abknicken der Venen kommen und das führt langfristig zu einem Rückstau in Wade und Oberschenkel. In den Faszien verlangsamt sich der Stoffwechsel. Es kommt zu Stauungen der Flüssigkeiten. Dadurch wird die Beweglichkeit eingeschränkt.
  2. Entzündungen wie Reizdarm, Morbus Crohn, Verletzungen etc. können zu einer Verfilzung der Faszien führen und es kommt zu Stauungen.  
  3. Medikamente: Zu lange Einnahme von Schmerzmittel/Cortison etc. kann die Faszien-Strukturen aufweichen und so Stauungen in den Faszien begünstigen.
  4. Schlechte Ernährung kann zu Verstopfungen führen und Druck in der Leistenregion hervorrufen, der vom Dickdarm verursacht wird. Dadurch kommt es zu einem Rückstau in die Beine.
  5. Stress: Organe sind empfänglich für Emotionen und damit auch für Stress. Umgangssprachlich kennen wir Ausdrücke wie «Das bereitet mir Magenschmerzen», «da kommt mir die Galle hoch», «das nimmt mir den Atem»…

Unsere Gefühle werden in den Organen gespeichert und dadurch sichtbar, sie somatisieren (zeigen sich körperlich). Ein Beispiel: Der Magen zieht sich zusammen und wandert nach oben bei Stress. Stresshormone führen zu einer Kontraktion der Blutgefässe und lassen den Gewebedruck ansteigen, wodurch es zu einer Stauung kommt, vor allem in den Organen. Auch Spitzensport führt zu Stress und zeigt sich in den Organen.

 

Wie kommt man wieder in den Fluss?

  1. Yoga oder diverse Dehnmethoden: Jeder Zug und Druck auf die Faszien führt zu einer Entstauung des Blutes in das venöse System. Grundsätzliche hilft viel Bewegung
  1. Vizserale Ostheopathie/Behandlung: Die Mobilität der Organe wird verbessert. Das heisst die Beweglichkeit gegenüber anderen Organen und dem Bewegungsapparat wird verbessert. Bsp.: Nach Magenmobilisation verbessert sich die Beweglichkeit der linken Schulter und nach Lebermobilisation die der rechten Schulter.
  1. Und natürlich Stressabbau mit Meditation, REMovement, Achtsamkeitsübungen etc: Wenn es gelingt den Stresslevel zu senken, kommt es zu einer Entspannung der Blutgefässe. Schadstoffe werden ausgeschwemmt, Nährstoffe zugeführt und die Abwehrkräfte gesteigert.

Der Mensch befindet sich wieder im Fluss 😊

 

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