Die Schulter ist das beweglichste Gelenk unseres Körpers – und braucht dafür viel „Feinsteuerung“. Nach einem Sturz, beim Sport oder bei Überkopfbewegungen kann die Schulter auskugeln. Manche spüren „nur“ eine Unsicherheit, andere erleben ein kurzes Rutschen und Zurückschnappen oder sogar ein vollständiges Ausrenken. Entscheidend ist: Instabilität ist selten nur ein Kraftproblem. Häufig fehlt die Koordination zwischen Rotatorenmanschette, Schulterblatt und Rumpf – also das Zusammenspiel, das die Schulter im Alltag stabil „zentriert“.
Viele Eltern beobachten bei ihren Kindern unterschiedliche Gangbilder. Besonders auffällig ist der sogenannte Vorfussgang, bei dem Kinder überwiegend auf den Zehenspitzen laufen und die Fersen kaum oder gar nicht den Boden berühren. Gerade im frühen Entwicklungsalter ist das nicht immer ein Grund zur Sorge – dennoch lohnt sich ein genauer Blick.
Aus traumatherapeutischer Sicht gehören diese Diagnosen zu den Komplextraumen:
Dies beschreibt eine Anhäufung von verschiedenen Symptomen (=Syndrome), welche nicht mehr einem logischen Prinzip von Ursache und Wirkung folgen. Meist ist es verbunden mit einem Leiden im körperlichen, emotionalen und zwischenmenschlichen Bereich.
In einer Zeit, in der Training immer effizienter und vielseitiger sein soll, gewinnt der Sensopro zunehmend an Bedeutung. Viele Menschen trainieren regelmäßig, stellen jedoch fest, dass Kraft allein nicht ausreicht, um sich sicher, stabil und leistungsfähig zu fühlen. Genau hier setzt der Sensopro an: Er verbindet Koordination, Gleichgewicht, Kraft und kognitive Anforderungen in einem ganzheitlichen Trainingskonzept.
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