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Die Plantarfasziitis ist eine der häufigsten Ursachen für Fersenschmerzen und betrifft eine breite Gruppe von Menschen, von Sportlern bis hin zu Personen mit sitzender Lebensweise. Sie entsteht durch eine Entzündung der Plantarfaszie, einem dicken Gewebeband, das das Fersenbein mit den Zehen verbindet und eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Fussgewölbes spielt.
Bei übermässiger Belastung kommt es zu kleinen Rissen in der Plantarfaszie, die zu Entzündungen und Schmerzen führen. Ursachen der Plantarfasziitis Verschiedene Risikofaktoren und Bedingungen können zur Entstehung einer Plantarfasziitis beitragen:
1. Überbeanspruchung und Aktivitäten mit hoher Belastung: Wiederholte Stoßbelastungen, wie beim Laufen, Springen oder längeren Stehen, setzen die Plantarfaszie unter kontinuierlichen Stress und erhöhen das Verletzungsrisiko.
2. Ungeeignetes Schuhwerk: Schuhe, die nicht genügend Unterstützung des Fussgewölbes oder Polsterung bieten, verstärken den Druck auf die Plantarfaszie. Hohe Absätze sowie abgenutzte Schuhe können die Fussmechanik beeinträchtigen und die Belastung erhöhen.
3. Strukturelle Fussanomalien: Personen mit Plattfüssen, hohem Fussgewölbe oder atypischen Gehmustern belasten die Plantarfaszie zusätzlich, was das Risiko einer Entzündung erhöht.
4. Übergewicht: Übermässiges Körpergewicht erhöht die Belastung der Plantarfaszie bei Belastungsaktivitäten, was im Laufe der Zeit zu verstärktem Verschleiss führen kann.

Auch wenn eine Plantarfasziitis belastend sein kann, gibt es einige evidenzbasierte Selbstmanagement-Strategien, die helfen können, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern:
1. Dehnungsübungen: Regelmässige Dehnungen der Wadenmuskulatur und der Plantarfaszie helfen, Spannungen zu reduzieren. Beispielsweise kann ein Handtuch verwendet werden, um die Zehen vorsichtig zu sich zu ziehen, während das Knie gestreckt bleibt, oder man rollt täglich ein paar Minuten lang einen Tennisball unter dem Fuss, um die Muskulatur zu lockern.
2. Kryotherapie (Eis-Anwendung): Das Auflegen von Eis auf die schmerzende Stelle für 15-20 Minuten, besonders nach belastenden Aktivitäten, kann Entzündungen reduzieren und eine temporäre Schmerzlinderung bieten.
3. Anpassung des Schuhwerks: Wählen Sie Schuhe mit gutem Gewölbeunterstützung und ausreichender Polsterung oder verwenden Sie orthopädische Einlagen. Diese Massnahmen helfen, das Gewicht besser zu verteilen und den Druck auf die Plantarfaszie zu verringern.
4. Anpassung des Aktivitätsniveau: Vermeiden Sie Aktivitäten mit hoher Stossbelastung, die Schmerzen verstärken, und ersetzen Sie diese durch schonende Alternativen wie Schwimmen oder Radfahren, bis die Symptome nachlassen.
5. Weichteil-Mobilisation: Sanfte Selbstmassage oder Faszienrollen an der Fussunterseite können die Durchblutung verbessern, die Muskelspannung verringern und die Heilung unterstützen.
Wenn die Selbstmanagement-Strategien nicht ausreichen, empfehlen wir eine ärztliche Konsultation für eine genaue Diagnosestellung und Beratung zu weiteren Behandlungsmassnahmen. Mit physiotherapeutischen Methoden (wie z.B.manueller Therapie, Stosswellentherapie, Belastbarkeitstraining der Sehne, Stabilisierungsübungen etc.) erzielen wir sehr gute Resultate.
Wenden Sie sich für eine persönliche Beratung gerne an unsere Therapeuten in Dübendorf, Rapperswil, Uster, Winterthur, Zürich