Bewegung ist die beste Prävention gegen Schmerzen und in unserem Alltag unerlässlich.
Doch der Arbeitsalltag der meisten Menschen ist geprägt von Bewegungsarmut und einer sitzenden Haltung während des Arbeitsalltages.
Die Folgen sind vielen von uns bekannt: Kopfschmerzen, Migräne, Schulter-Nacken Verspannungen, Rückenprobleme, geschwächte Haltungsmuskulatur, Augenprobleme, etc.
Der gesamte Bewegungsapparat leidet unter dem Bewegungsmangel – unsere Augen jedoch bewegen sich in einem eingeschränkten Blickfeld stetig weiter: am PC-Bildschirm, beim Benutzen des Smartphones, TV schauen, Zeitung oder Buch lesen, beim Autofahren. Der Kopf wird dabei meist ruhig gehalten. Wir sind sogenannte „Eye-Mover“ (Friedrich et al. 2012).
Die Augenmotorik stimuliert dabei eine Kopf- bzw. Wirbelsäulendrehung, die wir aber meist versuchen zu unterbinden. Bewegen sich unsere Augen nach links, will sich auch der Kopf nach links drehen. Da wir dies meist nicht zulassen, spannen die Nackenmuskeln sich an, um die Kopfdrehung zu verhindern. Dies führt zu einer Dauerspannung und Überlastung der Schulter-Nackenmuskulatur (Corneil & Elsley 2005).
Im Gegensatz dazu schauen wir uns Kinder in ihrem Alltag an: wenn sie mit ihrem Blick etwas verfolgen oder anschauen, wird dabei immer auch der Kopf mitbewegt. Sie sind „Head Mover“, was sich aber im Laufe ihrer Schulzeit und dann spätestens im Arbeitsleben grundlegend verändert.
Was können wir nun aber als Erwachsene tun, um einer Dauerspannung der Nackenmuskulatur und damit Schmerzen entgegen zu wirken?
Die einzige Möglichkeit wieder zum „Head-Mover“ zu werden, ist Bewegung.
Hier einige Tipps, was Sie in ihrem Arbeitsalltag machen können, um Schmerzen vor- und entgegen zu wirken:


Tipp: Desktop Reminder einrichten, um regelmässige Bewegung zu integrieren und sich daran zu erinnern.
Fazit: Augenmotorik und Muskulatur hängen eng zusammen. Um Schmerzen am Büroarbeitsplatz vorzubeugen, helfen nur regelmässige Unterbrechungen der Bildschirmarbeit / sitzenden Tätigkeit und ausreichend Bewegung.
Ausserdem öffnet der Blick weg vom Schreibtisch und Bildschirm oft auch neue Perspektiven und kann Denkblockaden lösen.
Bei weiteren Fragen dazu, wie Sie ihren Arbeitsplatz bewegter und ergonomischer gestalten können, wenden Sie sich gerne an uns.